5. Dezember

Nicht einmal mehr drei Wochen sind es bis Weihnachten – und Willi Weihnachtsmann hat nur noch einen Gedanken. Nein, nicht das Fest, die Bescherung oder wie man den Schlitten effektiv belädt. Der Gedanke lautet: URSULA. Willi ist verliebt. Jeder, dem es schon einmal genauso ging oder noch geht, weiß: Gefühle machen den eigentlichen Auftrag ziemlich schnell vergessen. Blöd, wenn man ausgerechnet für Weihnachten verantwortlich ist.

Das finden auch Willis Kollegen und Helfer, die Weihnachtswichtel. Dass die Kinder für einen verliebten Weihnachtsmann Verständnis haben, könnte noch klapen, aber eine ausfallende Bescherung käme bei den Mädchen und Jungen sicher weniger gut an. Vielleicht kann Tilda helfen? Die wohnt praktischerweise im selben Haus wie Ursula in Berlin-Wilmersdorf und kann sich zusammenreimen, was da vor sich geht. Sie schlägt vor: „Vielleicht finden wir jemanden, der Heiligabend für Willi einspringen kann? Das Christkind zum Beispiel?“

Verraten sei: Tilla finden einen Ersatz-Weihnachtsmann – Happy End. Das Kinderbuch „Willi Weihnachtsmann will nicht mehr“ von Sandra Nenninger, mit Zeichnungen von Joanna Hegemann, ist im Berliner World for Kids-Verlag erschienen und eignet sich zum Vorlesen ab 6 Jahren, zum Selberlesen ab 8 Jahren.