22. Dezember

Von Marek Mattusch

Kasho ist ein Junge, der in einer Zeit des Verrats und des Mordes aufwächst, ausgelöst durch die Verfeindung des Clans der Otori und des Stammes. Durch den Verrat seines Vaters wurde Kasho nur gewährt zu überleben, wenn er verspricht, sein Leben ganz dem eines Mönches zu widmen und nie wieder das Kloster zu verlassen. So muss Kasho ein Leben in Verborgenheit und ohne Familienangehörige führen.

Doch kann Kasho dieses Versprechen nicht halten und reist mit Lord Miyoshi durchs Land, um gegen Lord Saga vorzugehen.

Ich habe die Geschichte als sehr spannend empfunden und kann sie auf jeden Fall weiter empfehlen, da die Hauptperson immer wieder mehr oder weniger freiwillig in ein neues Abenteuer stürzt und es nie langweilig wird. Ich finde es aber teilweise ein wenig schwierig, sich alle Namen zu merken. Viele von ihnen klingen sehr ähnlich. Dafür gibt es am Anfang des Buches eine Liste mit allen Namen von relevanten Personen im Buch. Es ist aber ein wenig umständlich, immer erst nach vorne blättern zu müssen um zu schauen, um welche Figur es sich handelt, wenn man sie erst vor ein paar Kapiteln kennengelernt hat. Ansonsten kann ich das Buch absolut weiter empfehlen.

Das Cover verrät direkt, dass sich die Geschichte in der japanisch/chinesischen Welt abspielt, so gesagt finde ich das Titelbild gut. Es sagt viel über den Inhalt aus. Mich hat das Cover angeregt, dieses Buch auszuwählen, da ich gern Bücher lese, in denen es um japanische Geschichte geht.

Geschrieben hat das Buch Lian Hern, die 1942 in Nigeria geboren wurde und  später in Großbritannien aufwuchs. Sie hat Moderne Sprachen studiert und ist Autorin von mehreren Kinderbüchern. Sie hat sich viel mit der japanischen Kultur befasst, was dazu führte, dass sie Japanisch lernte und das Land unzählig Male bereiste. Heute lebt sie in Goolwa, Australien.