20. Dezember

Von Aurelie L.

Die 13-jährige Naomi möchte unbedingt, dass sich ihr Schwarm Gustav in sie verliebt. Sie hofft, das mit 36 Fragen zu schaffen, welche sie in einem Ratgeber ihrer Mama entdeckt hat. Als Versuchskaninchen muss Adrian herhalten. Und auch andere lernt Naomi mit ihren Fragen kennen. Denn Rest erfahrt ihr im Buch.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich finde es schön wie darin die Botschaft vermittelt wird, dass niemand perfekt ist. Mir hat es gefallen, dass Naomi diese besonderen Freundschaften schließt. Auch wenn Adrian und Juli manchmal etwas komisch sind, hat Naomi mit ihnen die besten Freunde gefunden. Die beiden sind mir während der Geschichte sehr ans Herz gewachsen.

Eine E-Mail in Buchform steckt hinter der Erzählung „Meine Checkliste vom Verlieben“. Aurelie ist sie aufmerksam durchgegangen. Foto: privat

Es gibt auch einen kleinen Minuspunkt: es hat mich etwas genervt, dass so oft erwähnt wird, dass Naomi die E-Mail vielleicht nicht abschicken wird. Dazu muss man wissen, dass das ganze Buch eigentlich eine E-Mail ist, die sie ihrem weltreisenden Vater hinterherschicken will. Außerdem fand ich den Namen Juli zunächst für die Juli im Buch unpassend, weil ich mir unter dem Namen eher eine freundliche, vielleicht etwas schüchterne Person vorstelle, und die Juli im Buch oft das Gegenteil ist. Irgendwann hatte ich mich aber daran gewöhnt.

Am Ende des Buches sind noch einmal die Fragen aufgelistet. Wenn man Zeit und Lust hat, kann man die auch mal einfach so für sich beantworten.

 Ich würde das Buch allen Träumern und Romantikern empfehlen.

„Meine Checkliste zum Verlieben“ von Anja Janotta ist als gebundene Ausgabe bei Magellan erschienen.