15. Dezember

Von Efe Sahin

Es geht um einen Jungen, der sitzenbleibt, weil er seine Zeit lieber mit Angeln verbringt, als in die Schule zu gehen. Er wird zu einem Mann geschickt, der dafür sorgt, dass er eine Arbeit kriegt. Er wird anschließend Postbote, worauf er ein Mädchen findet, in das er sich verliebt. Es stellt sich heraus, dass das Mädchen im Besitz von magischen Gegenständen war und sie auch genutzt hat, um anderen das Gedächtnis zu nehmen. Jetzt kam die Zeit, wo das Abenteuer begann und er ein aufregendes Abenteuer erlebt. Es erwarten ihn einen Zauberladen, magische Gegenstände und unfassbar große Meeresriesen.

Für Leserinnen und Leser mit einer Vorliebe für Action- oder Fantasy-Geschichten ist „Der Zauberladen von Applecross“ genau richtig, fand Efe von der Hunsrück-Grundschule in Berlin-Kreuzberg. Foto: privat.

Ich empfehle das Buch Fantasy/Action-Liebhabern! Wenn man jedoch andere Genres mag, ist es eher mittelmäßig. Man kann es ziemlich schnell durchlesen, aber die Story ist an manchen Stellen verwirrend oder auch zu eintönig. Dieses Buch ist ein Mischmasch, an paar Stellen ist es abwechslungsreich und sehr gut durchdacht, aber an anderen Stellen ist es langweilig oder auch unpassend. Mir gefiel, dass es sehr viele Stellen gab, wo man Bilder und Steckbriefe sah, jedoch hatten manche eine nicht so lesbare Schrift. Besonders sympathisch war mir der Vater von Aiby, den Riesen und Meb. Den Rest fand ich unsympathisch. Das Titelbild und der Name des Buches brachten zwar keine Neugier auf, aber sie passten sehr gut zur Geschichte. Der Autor wurde in Piemont in Italien geboren. Er fing schon sehr früh an zu schreiben. Nach seinem Jurastudium hat er für Museen und Kulturprojekte gearbeitet.

Zum Buch: „Der Zauberladen von Applecross. Bd. 1: Das geheime Erbe“ von Pierdomenico Baccalario ist als gebundene Ausgabe bei Coppenrath erschienen. Für Kinder ab 10 Jahren.